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Einführungsseminar in Lusaka und Ankunft in Simonga

Einführungsseminar in Lusaka und die ersten Tage in Simonga

 

Am Sonntagmorgen sind wir mit dem Bus Richtung Lusaka aufgebrochen. Die Fahrt war nicht sehr angenehm, denn die Qualität der Straße lässt zu wünschen übrig. Nach 9 Stunden sind wir abends in der Hauptstadt angekommen, sind in unsere Unterkunft, die Gossner Mission gefahren  und haben mit den anderen Seminarteilnehmern von „Brot für die Welt“ und zwei weiteren christlichen Organisationen zu Abend gegessen.

 

In den nächsten Tagen haben wir abgesehen von üblichen Einheiten eines Seminares, wie Vorstellung, Motivation, Erwartungen etc. auch über Sicherheit, Gesundheit (speziell über HIV) und Interkulturelles gesprochen. Außerdem waren wir noch zu Besuch bei der deutschen Botschaft, haben eine Stadttour gemacht und sind in eines der größten Slums in Sambia gefahren. Dort wohnen 45.000 Menschen. Ich war erstaunt, wie freundlich die Menschen dort sind. Jeder wollte einem die Hand schütteln und sich unterhalten.

 

Freitagmorgen ging es dann wieder zurück nach Livingstone und abends für Patrick und mich nach Simonga. Am ersten Morgen in Simonga haben wir uns das Dorf etwas genauer angeschaut, welches wirklich größer ist, als es aussieht. Später haben uns Kinder eingesammelt und den Schleichweg zu unserer einen Einsatzstelle an der Tongabezi School gezeigt.

Im Anschluss bin ich mit zwei Mädchen aus dem Dorf runter zum Sambesi gelaufen, aber der Ausflug endete relativ schnell, weil unser Vermieter Aston anrief und uns bat zurück zu kommen, denn dort seien im Moment viele Elefanten und Krokodile.

Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug zu einem kleinen Berg vor Simonga gemacht und direkt im danach mit Aston zu einem Fußballspiel der Dorfmannschaft gefahren, da er der Coach ist. Netterweise hat er Patrick und mich abends zu sich zum Abendessen eingeladen. Es gab das Nationalgericht Nshima zu essen.

 

Nshima ist eigentlich eine Art Brei, der nach nichts schmeckt, weil er weder gesalzen noch gezuckter oder irgendwie anders gewürzt wird. Eigentlich stopft er nur ziemlich und macht richtig satt. Dazu isst man meistens Beilagen, wie zum Beispiel Hühnchen oder Fisch, Bohnen, Spinat, Kürbisblättern und Soße. Zwar haben wir das auf dem Seminar in Lusaka schon mal gegessen, aber das von Astons Frau Caroline war viel besser. Ungewohnt ist, dass man es mit den bloßen Fingern und nur mit einer Hand isst. Bei uns Freiwilligen sieht es ziemlich unappetitlich aus (es ist auch wirklich schwierig), während es bei den Einheimischen kinderleicht aussieht.

 

Montag ging es dann mit unserer Arbeit an den Schulen los. An der Tongabezi arbeiten wir montags und freitags, an der Simonga School dienstags, mittwochs und donnerstags.

 

Wie genau unsere Aufgaben dort aussehen und wie der Alltag dort abläuft, werde ich im nächsten Blogeintrag erzählen.

 

Liebe Grüße

 

Charlotte

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